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Im 19. Jh. wurden die Kavalleriepferde, um sie für den Einsatz auf dem Schlachtfeld vorzubereiten und hinterher zu pflegen, von den Stallburschen gründlich abgerieben und massiert. Damit wurde ihr Energiepotential ins Gleichgewicht gebracht, Stress abgebaut, Verspannungen gelöst und Leistungsfähigkeit erhalten oder noch gesteigert.
Heute müssen uns unsere Pferde zwar nicht mehr ins Schlachtfeld bringen, doch die Anforderungen an ihre Leistung, seelischer wie körperlicher Art, sind oft nicht geringer geworden. So entstehen bei den heutigen Haltungsbedingungen eine Vielzahl von Problemen im Bereich des Bewegungsapparates in dem Ungleichgewicht von bewegungsarmen Phasen und Phasen maximaler Belastung, und zum großen Teil in seiner intensiven Nutzung als Reittier.

Es liegt an uns, Leid auszugleichen, abzumildern bzw. zu beseitigen!
Im Folgenden stelle ich Ihnen einige Krankheiten vor, die sehr gut mit der Tier-Physiotherapie behandelt werden können. Auch finden Sie bei einigen Krankheiten noch wertvolle Tipps, wie Sie Ihrem Liebling zusätzlich helfen können.
Die Tier-Physiotherapie ersetzt nicht die Behandlung Ihres Tierarztes oder Tierheilpraktikers, sondern stellt eine sinnvolle Ergänzung dar! Es ist ratsam und oft erforderlich, dass Sie Ihr Tier vor der tierphysiotherapeutischen Behandlung Ihrem Tierarzt vorstellen und eine Diagnose einholen.
Arthritis
Arthrose
Chronische Bronchitis
Kissing spines
Kreislauf- und Durchblutungsstörung
Lähmungen
Lahmheiten
Muskelverspannung
Myogelosen
Narben
Ödeme
Operationen am Bewegungsapparat
Patellaluxation
Rückenprobleme
Sehnenerkrankungen
Spondylose

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